aktueller Tournee-Spielplan

Die Teutoburger Puppenbühne Bielefeld ist immer bemüht, sich an die Originalversion des jeweiligen Märchens, bzw. Kinderbuches zu halten. Hier ist der Wiedererkennungswert garantiert.
!Keine unserer Inszenierungen wird als Tischtheater aufgeführt! Sie sehen klassisches Puppenspiel in seiner schönsten Form.

Der Wolf und die sieben Geißlein,Ein Märchen, weit vor unserer Zeit. Frei nach Grimm, in einer Bearbeitung von Bernd Kühnel – Teutoburger Puppenbühne Bielefeld.
Kann man heutzutage einem Wolf auf der Bühne den Bauch aufschneiden und ihn anschließend mit Wackersteinen gefüllt im Brunnen ersaufen lassen? – Für Bernd Kühnel, der diese Inszenierung auf die Bühne brachte, undenkbar!
Mit wunderschönen Stabpuppen und Marotten, einem märchenhaften Bühnenbild und einer phantastischen Bühnenmusik zeigt das Theater andere Möglichkeiten auf, ohne dem Märchen seinen Zauber zu nehmen.       
Diese Produktion wurde gefördert durch die: Logo Stiftung RGB_300dpi und erhielt 2012 den Kulturpreis “Meller Else 2012”.

„Die Mondlaterne“ ... Alle hundert Jahre senkt sich der Mond auf die Erde herab. In dieser Nacht begegnet er Fridolin.Er wurde von seiner Hauswirtin Frau Meier auf die Straße gesetzt, weil er seine Miete nicht zahlen konnte. Der Mond schenkt Fridolin eine Wunschlaterne, die mit Hilfe eines kleinen Sprüchleins drei Wünsche erfüllen kann. Fridolin wünscht sich einen Sack voll Geld und darf wieder bei Frau Meier einziehen. Frau Meier und ihr Mann Vallentin kommen auf hinterlistige Weise an die Wunschlaterne. Nach einigen Versuchen bringen sie die Laterne auch zum brennen.Dummerweise sagt Herr Meier einen unüberlegten Spruch:“Da soll mich doch gleich der Teufel holen!”. Was auch prompt geschieht!
Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten!

“Zwerg Nase” ... Der kleine Jakob ist der aufgeweckte Sohn einer Marktfrau, die jeden Tag ihr Gemüse auf dem Markt feilbietet. Eines Tages kommt die alte Fee Kräuterweiß an den Marktstand. Sie prüft die Ware und beschnuppert sie mit ihrer langen Nase. Der vorwitzige Jakob macht sich über die Nase und den Buckel des Weibes lustig. Die Alte überredet den
Jungen, mit ihr zu kommen und führt ihn auf ihr unheimliches Schloß.
Dort bekommt er ein unheimliches Süppchen mit einem geheimnisvollen Kraut
serviert. Plötzlich schläft Jakob ein und erwacht erst wieder nach 7 Jahren.
Als er zufällig in den Spiegel schaut, bemerkt er, dass er jetzt genauso häßlich wie
die Fee Kräuterweiß ist, die ihn verwandelt hat. Die Fee gibt ihm die hohe
Kochkunst mit auf seinen Lebensweg. Jedoch ein Kräutlein soll er niemals
finden. Das Kraut Niesmitlust. Denn dieses Kraut würde Jakob wieder zu dem
werden lassen, der er einmal war.
Jakob kommt an den Hof des verfressenen Herzogs Frissallein.
Mit Hilfe der kleinen verzauberten Gans Mimi schafft es Jakob, das Kraut Niesmitlust zu finden.

“Der Räuber Hotzenplotz” ... Eines Tages stiehlt der Räuber Hotzenplotz Großmutter ihre schöne, neue Kaffeemühle. Wenn man daran kurbelt spielt sie Großmutters Lieblingslied: ” Alles neu macht der Mai”.
Wachtmeister Dimpfelmoser ist ratlos. Kasper und Seppel wollen nicht warten bis er etwas unternimmt und versuchen mit einer List den Räuber auf eigene Faust zu fangen.
Dazu präparieren sie Großmutters alte Kartoffelkiste, auf der sie mit leuchtenden Buchstaben VORSICHT GOLD schreiben. Nachdem sie die Kiste noch mit weißem Sand gefüllt haben, machen sie sich auf in den Wald. Dort lassen Kasper und Seppel sich vom Räuber überfallen. Der Räuber Hotzenplotz freut sich über seine “große Beute” und schleppt die ”Goldkiste” zu sich nach Haus. Während er die Kiste zu seiner Höhle trägt, rieselt aus dem Loch in der Kiste der weiße Sand und bildet auf dem Waldboden eine schöne Sandspur. Damit der Räuber den Kasper und Seppel nicht wiedererkennt, tauschen die beiden Hut und Mütze. Leider geraten Kasper und Seppel trotzdem in die Hände des Räubers. Hotzenplotz behält Seppel, den er für den Kasper hält, als Dienstboten und verkauft Kasper, den er für den Seppel hält,  an seinen Freund den Zauberer Petrosilius Zwackelmann. Im Schloß des Zauberers begegnet Kasper einer verzauberten Fee..........

“Das tapfere Schneiderlein” ... Es war einmal ein Schneidermeister namens Jacob.
Jacob war das ständige Nähen und Flicken leid und wollte hinaus in die weite Welt. Zu diesem Entschluss kam er, als er gleich sieben Fliegen auf einen Streich erlegt. Daraufhin band er sich einen Gürtel um den Bauch auf dem mit großen Buchstaben „7 auf einen Streich“ gestickt war.Nachdem er eine zufällige Begegnung mit einem Riesen hatte, kam er an das Schloß des Königs.
Das Land in welchem der König regierte war geplagt von drei schrecklichen Landplagen.Zwei Riesen hausten in den Wäldern umher, ein Wildschwein plünderte die Gärten der Bauern und ein Einhorn verscheuchte den Jägern das Wild.
Jacob wird als „Ritter von der Nadel“ auf die Landplagen angesetzt und zieht in den Wald.Doch hoppla was ist das, im Märchenbuch steht doch, dass er die Riesen, das Wildschwein und das Einhorn erlegt!Aber nicht so bei der Teutoburger Puppenbühne!Wir haben uns eine etwas phantasievollere Variante einfallen lassen!

“Das Ding aus der Kiste” ... Ein Kasper der nicht nur so heißt, sondern auch einer ist, ein Zauberer der keine Wünsche mehr hat weil Er schon so alt ist und eine Kiste in der ein „Geist“ sitzt, der alle Träume wahr werden lässt und der nur darauf wartet, denjenigen der als letzter die Kiste erwirbt, mit in sein Reich nehmen zu können.
Ein Zirkusdirektor und seine Stars, zwei Pferde die tanzen können, ein putziger, lustiger Affe und ein Löwe, der auf den Namen Otto hört. Und der Landstreicher, der nicht viel Glück in seinem Leben hatte, diese Kiste für einen Pfennig kauft und auf sein Glück hofft. Ob Er derjenige ist, den der Geist am Ende seiner Tage holt? Das sind all die Hauptakteure beim „Das Ding aus der Kiste“.
„Das Ding aus der Kiste“ ist eine Geschichte mit einer Menge Aktionen, ein wenig Moral und sehr viel Spaß.

Hänsel

“Hänsel und Gretel” ... Es war einmal ein armer Holzfäller, der hatte zwei Kinder, einen Jungen mit dem Namen Hänsel und ein Mädchen das Gretel genannt wurde. Als eine große Hungersnot über das Land hereinbrach konnte der Vater seine Familie nicht mehr ernähren.
Die Mutter beschloß die Kinder im Wald auszusetzen, damit sie von guten Leuten aufgenommen werden und daheim nicht verhungern müssen. Als die Eltern die Kinder zurücklassen, begegnen Hänsel & Gretel zwei lebendigen Märchenpilzen. Dreipunkt und Fünfpunkt, sie sind die Dienstboten des großen Märchenzauberers, der all die Märchen aufschreibt. Als Hänsel & Gretel bemerken, daß ihre Eltern sie nicht wie versprochen aus dem Wald abholen, machen sie sich auf, um das Elternhaus zu suchen.
Dabei verlaufen sie sich und geraten in das Netz der bösen, menschenfressenden Hexe Siebenwurz......

“Geschichten rund um den Kasper” ... Der Kasper bleibt immer die Leitfigur, der Held des Stückes, der nie enttäuscht, was viele Dinge auch schon im Leben der Kleinen tun. Wem das Wort “Held” nicht gefällt, der soll sich vergegenwärtigen, dass die Helden im Puppenspiel nur Symbole sind wie Hexe, Tod und Teufel auch.
Der Kasper ist alles, was wir selbst sind und vor allem was wir selbst gern wären: unüberwindlich, bärenstark, pfiffig und voll Witz, den man nicht lernen kann, sondern haben muss. Aber kann man ihn vielleicht wecken oder erwecken, wenn er in uns schlummern sollte? Kasper mit seinem Humor brächte es bestimmt fertig. Denn Humor ist die höchste Stufe der Intelligenz. Wenigstens behauptet das der Kasper, und der hat meistens Recht.

Ludwig Krafft
Begründer der Puppentheatersammlung
der Stadt Münche
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Geiss_mahnt_zur_Obacht1
Fridolin&Laterne
Fee & Jacob_1
Schneider_mit_Sau
Kaspergeschichten_2014_1_Seite_1
Zwackelmann mit Kasper und Hotzenplotz_3

“Rumpelstilzchen”,Ein leises Märchen mit lautem Inhalt, frei nach Grimm in einer Fassung nach Tilla Schmidt-Ziegler und inszeniert von Bernd Kühnel.
Wunderschöne Hand- und Stabfiguren aus Rußland mit fantastischen Kostümen  und in einem Bühnenbild von Wolfgang Krieger. Die Inszenierung wird abgerundet durch die einfühlsame Bühnenmusik mit spektakulären Bühneneffekten.
Altersempfehlung ab 4 Jahren.
 Spieldauer ca. 65 Minuten
 

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Teutoburger Puppenbhne Bielefeld

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Vom 23. bis 26. November 2017 spielen wir für Euch im
Skala-Gebäude in der Herforder Str. 5-7 in Bielefeld!